AMR Conference in Basel – Internationale Vernetzung des LPI als Translationszentrum
Das LPI nahm erstmalig auf der diesjährigen AMR Conference in Basel teil. Gemeinsam am Stand mit Thüringer Netzwerken und Unternehmen, […]
Das Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) ist eine nutzeroffene One-Stop-Agency.
Die einmalige Infrastruktur wird dazu beitragen, die Entwicklung von lichtbasierten Diagnoseverfahren und neuartigen Therapieansätzen zur Behandlung von Infektionskrankheiten zu beschleunigen und zu unterstützen. Alle Entwicklungsschritte vom Konzept bis hin zum zertifizierten Medizinprodukt werden in einem ganzheitlichen Prozess mitgedacht. Professionelles Qualitätsmanagement, die frühzeitige Berücksichtigung der Zulassungsregularien und klinische Evidenz sorgen für eine nachhaltige Umsetzung.
Die LPI-Infrastruktur wird ab 2030 in vollständigem Umfang verfügbar sein und bis dahin dezentral operieren.
Infektionskrankheiten zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Antimikrobielle Resistenzen von Erregern erschweren die effektive Behandlung mit klassischen Ansätzen. Das LPI addressiert den dringenden Bedarf an personalisierten Therapieansätzen und zügigen Diagnoseverfahren.
Optische Technologien liefern zusätzliche diagnostische Informationen, hohe Präzision und Personalisierung. Das erlaubt schnelle Diagnosen für zeitkritische Infektionen.
Künstliche Intelligenz hilft bei der Datenauswertung und ermöglicht eine verlässliche Diagnostik: Komplexe photonische Messdaten werden schnell und automatisiert interpretiert und ausgewertet, um diagnostische Entscheidungen zu treffen.
Eine national einmalige Translationsinfrastruktur für die Entwicklung medizinischer Lösungen: Das LPI schlägt die Brücke vom Forschungskonzept in die klinische Praxis und vereint somit Technologieentwicklung und Anwendungsrealität.
Das LPI nahm erstmalig auf der diesjährigen AMR Conference in Basel teil. Gemeinsam am Stand mit Thüringer Netzwerken und Unternehmen, […]
Eine gemeinsame Delegation des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur […]
Ministerialdirigent Beyer, Unterabteilungsleiter der Schlüsseltechnologien am BMFTR, besuchte Ende November das LPI Jena und erhielt dabei Demonstrationen und hautnahen Einblick […]

Exzellente Wissenschaft und global agierende Firmen aus den Bereichen Optik und Photonik, Medizintechnik und Analytik sowie eine lebendige Gründerszene machen den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Jena zu einem Innovationstreiber auf dem Gebiet der optischen Gesundheitstechnologien.
Das LPI baut auf den Kompetenzen des Universitätsklinikums und der Friedrich-Schiller-Universität sowie den hier ansässigen Leibniz-Instituten für photonische Technologien (Leibniz-IPHT) und für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) auf. Die vier Trägereinrichtungen beteiligen sich an etablierten Forschungsverbünden, Sonderforschungsbereichen der DFG, dem Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ und vom Bund geförderten Vorhaben, wie z. B. dem Forschungscampus „InfectoGnostics“, dem Leibniz-Wissenschaftscampus „InfectoOptics“ und dem Konsortium „InfectControl2020“ aus der „Zwanzig20-Initiative“ des BMBF sowie dem „Zentrum für Sepsis und Infektionsforschung“ (Center for Sepsis Control & Care, kurz CSCC).