MEDICA 2025 – Messeeinblicke und Vernetzung für das LPI
Das LPI war auf der diesjährigen MEDICA in Düsseldorf vertreten. Am Thüringer Gemeinschaftsstand, organisiert von der LEG Thüringen, trat das […]
Das Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) ist eine nutzeroffene One-Stop-Agency.
Die einmalige Infrastruktur wird dazu beitragen, die Entwicklung von lichtbasierten Diagnoseverfahren und neuartigen Therapieansätzen zur Behandlung von Infektionskrankheiten zu beschleunigen und zu unterstützen. Alle Entwicklungsschritte vom Konzept bis hin zum zertifizierten Medizinprodukt werden in einem ganzheitlichen Prozess mitgedacht. Professionelles Qualitätsmanagement, die frühzeitige Berücksichtigung der Zulassungsregularien und klinische Evidenz sorgen für eine nachhaltige Umsetzung.
Die LPI-Infrastruktur wird ab 2030 in vollständigem Umfang verfügbar sein und bis dahin dezentral operieren.
Infektionskrankheiten zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Antimikrobielle Resistenzen von Erregern erschweren die effektive Behandlung mit klassischen Ansätzen. Das LPI addressiert den dringenden Bedarf an personalisierten Therapieansätzen und zügigen Diagnoseverfahren.
Optische Technologien liefern zusätzliche diagnostische Informationen, hohe Präzision und Personalisierung. Das erlaubt schnelle Diagnosen für zeitkritische Infektionen.
Künstliche Intelligenz hilft bei der Datenauswertung und ermöglicht eine verlässliche Diagnostik: Komplexe photonische Messdaten werden schnell und automatisiert interpretiert und ausgewertet, um diagnostische Entscheidungen zu treffen.
Eine national einmalige Translationsinfrastruktur für die Entwicklung medizinischer Lösungen: Das LPI schlägt die Brücke vom Forschungskonzept in die klinische Praxis und vereint somit Technologieentwicklung und Anwendungsrealität.
Das LPI war auf der diesjährigen MEDICA in Düsseldorf vertreten. Am Thüringer Gemeinschaftsstand, organisiert von der LEG Thüringen, trat das […]
Beim LPI-Basistechnologiemeeting präsentierten knapp 100 Forschende aus unseren Partnereinrichtungen ihre aktuellen Projektfortschritte in bildgebender Diagnostik, biologischen Modellen und KI-gestützter Auswertung.
Auf der DGHM 2025 in Jena wurde das LPI durch Forschende der Trägereinrichtungen zahlreich mit Posterbeiträgen repräsentiert.

Exzellente Wissenschaft und global agierende Firmen aus den Bereichen Optik und Photonik, Medizintechnik und Analytik sowie eine lebendige Gründerszene machen den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Jena zu einem Innovationstreiber auf dem Gebiet der optischen Gesundheitstechnologien.
Das LPI baut auf den Kompetenzen des Universitätsklinikums und der Friedrich-Schiller-Universität sowie den hier ansässigen Leibniz-Instituten für photonische Technologien (Leibniz-IPHT) und für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) auf. Die vier Trägereinrichtungen beteiligen sich an etablierten Forschungsverbünden, Sonderforschungsbereichen der DFG, dem Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ und vom Bund geförderten Vorhaben, wie z. B. dem Forschungscampus „InfectoGnostics“, dem Leibniz-Wissenschaftscampus „InfectoOptics“ und dem Konsortium „InfectControl2020“ aus der „Zwanzig20-Initiative“ des BMBF sowie dem „Zentrum für Sepsis und Infektionsforschung“ (Center for Sepsis Control & Care, kurz CSCC).