Wie können photonische Technologien zügig und erfolgreich in die klinische Anwendung gebracht werden? Diese Frage hat das LPI in seinen Programmbeiträgen auf der W3+ Fair Jena aufgegriffen. Am 23. September konnten direkt zwei Vorträge Einblicke in das LPI als Infrastruktur und seine Technologien geben. Die W3+ Fair Jena bringt jährlich vorrangig regionale Unternehmen und Experten der Photonik, Optik und Elektronik in der Sparkassen-Arena in Jena zusammen.
Auf der diesjährigen W3+ Fair Jena durfte sich das LPI aktiv am Programm mit eigenen Vortragsbeiträgen beteiligen. Die Hightech-Messe für Photonik, Optik und Elektronik bietet jedes Jahr eine Plattform für aktuelle Technologien, Trends, und Networking zwischen Industrie, Forschung und Technologieunternehmen.



Am ersten Messetag hostete der InfectoGnostics Research Campus Jena den Vortragsblock „Innovative Medizintechnologien erfolgreich in die Anwendung bringen“, moderiert von Dr. Jens Hellwage. Als Auftakt der Session stellte Dr. Christine Schulz das LPI als künftige Translationsinfrastruktur zur Beschleunigung kliniknaher Entwicklung und Validierung vor. Vor zahlreichem Publikum repräsentierte sie das LPI als Partner für Technologieentwicklung, Validierung und Translation und zeigte, was bei uns in naher Zukunft möglich sein wird. Anschließend gab Prof. Dr. Jürgen Popp (Leibniz-IPHT) einen weitergehenden Einblick in den Weg von vielversprechenden Laborprototypen biophotonischer Technologien zu klinisch einsetzbaren Lösungen. Einige fortgeschrittene Technologien stehen zeitnah am LPI für erste Pilotprojekte zur Verfügung. Zusätzlich zum Leibniz-IPHT werden diese LPI-Technologien auch am Universitätsklinikum Jena, dem Leibniz-HKI und an der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt.
Vielen Dank an die W3+ Fair für die Möglichkeit, aktiver Teil des Programms gewesen zu sein. Wir freuen uns über die Plattform und vor allem den anschließend Austausch vor Ort!
Bilder: LPIgGmbH / Sarah Krautwurst, Michael Schubert // W3+ Fair Jena, 23. September 2026